„Politische Arbeit sieht anders aus“

Veröffentlicht am 04.06.2010 in Pressemitteilungen

In einer Stellungnahme des Juso-Kreisverbands Heidenheim zum Plan der Jungen Union Herbrechtingen, Fussball-WM Spiele auf einer Leinwand an der Oskar Mozer Halle zeigen zu wollen, erklärt der Kreisvorsitzende der Jusos, Sven Hassler:

„Das ist wieder einmal typisch JU. In Giengen wird auf dem Stadtfest Freibier verschenkt, nun also die Idee mit den WM-Übertragungen. Hier werden öffentliche Veranstaltungen genutzt, um unter dem Deckmantel einer Fussballübertragung auf die Arbeit der JU hinzuweisen. Überzeugende politische Arbeit sieht eigentlich anders aus.“

Gerade in Herbrechtingen gibt es eigentlich genügend Themen, die eine politische Jugendorganisation in die öffentliche Diskussion hineintragen könnte. So war das Jugendhaus über lange Zeit geschlossen; die Unterstützung des Stadtjugendring ist in der Öffentlichkeit praktisch nicht mehr existent und der Protest über die Gefahr einer Schließung des Osram Standorts hält sich ebenfalls in Grenzen.

„Es ist offensichtlich, dass die Junge Union wieder mal die Euphorie eines solchen Events wie die Fussball-WM nutzen will, um darauf hinzuweisen, dass sie überhaupt existiert. Dabei würden wir Jusos es begrüßen, wenn sich die Jungkonservativen auch öfters in aktuelle politische Debatten einschalten würden und Fehlentwicklungen vor Ort anprangern würden,“ so der stellvertretende Kreisvorsitzende Mathias Ostertag.

 
 
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