Stadion weg, Geld weg

Veröffentlicht am 02.04.2017 in Pressemitteilungen

Die Entscheidung des Gemeinderats, die Voith-Arena für den symbolischen Betrag von einem Euro an den FCH zu verkaufen, stößt bei den Jusos im Kreis auf Unverständnis. Immerhin hat die Stadt 16 Millionen Euro in den Ausbau des Stadions gesteckt, Geld das nun nicht mehr für wichtigere Probleme zur Verfügung steht.

 

Vergangenen Donnerstag fällte der Gemeinderat den Beschluss, die Voith-Arena für den Betrag von einem Euro an den FCH zu verkaufen. Für die stellvertretende Kreisvorsitzende Annika Reichenbach ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar. Wie könne es sein, dass die Stadt Heidenheim in den Ausbau des Stadions 16 Millionen Euro investiert habe und jetzt das Stadion quasi an den FCH verschenkt?

 

Die Entscheidung stößt auch deswegen auf Unverständnis, da der FCH mittlerweile nicht mehr einfach nur ein kleiner Verein sei. Inzwischen handele es sich bei dem FCH um einen Profiverein der zweiten Liga und gleiche schon einem Wirtschaftsbetrieb, wie alle anderen Vereine. Darüber hinaus schreibe der FCH keine roten Zahlen und könne durchaus eine angemessene Summe für den Kauf des Stadions zahlen.

 

Den Verkaufserlös hätte die Stadt zur Finanzierung wichtiger Projekte verwenden können, merkt der Kreisvorsitzende Matthias Wulz an. In Zeiten von klammen Kassen bei den Kommunen gebe es keine vernünftige Erklärung für diesen symbolischen Preis. Schließlich handele es sich dabei auch um Steuergelder, die man zum Wohl der Menschen in Heidenheim hätte investieren können.

 

Dass der FCH für Heidenheim wichtig sei, bestreitet niemand bei den Jusos. Durch seine sportlichen Erfolge trage der Verein zur überregionalen Bekanntheit der Stadt bei. Auch eine klare Trennung zwischen dem Verein und der Stadt Heidenheim sei wichtig, aber ob das durch ein solches Geschenk geschehen müsse, sei fraglich.

 
 

Die SPD - eine erfolgreiche Geschichte

SPD Mitglied werden

Andreas Stoch, Vorsitzender der SPD-BW

weitersagen

Nachrichten

07.12.2022 12:32 Ein Jahr Ampel
DEM FORTSCHRITT EINE RICHTUNG GEBEN Saskia Esken, Lars Klingbeil, Ricarda Lang, Omid Nouripour und Christian Lindner Vor einem Jahr haben unsere drei Parteien beschlossen, gemeinsam Verantwortung für unser Land zu übernehmen. Wir haben in dem Bewusstsein, dass uns ein Jahrzehnt mit großen Veränderungen bevorsteht, ein Bündnis geschmiedet, mit dem wir mehr Fortschritt wagen. Denn bei… Ein Jahr Ampel weiterlesen

07.12.2022 11:57 Bundesweite Razzien gegen rechtes Terrornetzwerk
Seit dem frühen Morgen laufen bundesweit Razzien gegen Reichsbürger und Verschwörungsgläubige, es geht um den Verdacht der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Die Spuren der Verdächtigen führen auch in die Sicherheitsbehörden. Dort müssen wir konsequenter gegen Verfassungsfeinde vorgehen, sagt Uli Grötsch. Dank tausender Ermittlerinnen und Ermittler ist heute mit dem größten Anti-Terroreinsatz unserer Geschichte erfolgreich ein… Bundesweite Razzien gegen rechtes Terrornetzwerk weiterlesen

07.12.2022 11:32 DEUTSCHLAND PACKT DAS
Unser Land steht vor so vielen Krisen wie noch nie. Aber Deutschland packt das. – ganz egal, wie groß die Herausforderungen sind. Mit Zusammenhalt. Und mit sozialer Politik für Dich. WIR MACHEN SOZIALE POLITIK FÜR DICH. Im Bundestagswahlkampf hat die SPD erfolgreich für mehr Respekt geworben. In der Ampel-Koalition haben wir vereinbart, mehr Fortschritt zu… DEUTSCHLAND PACKT DAS weiterlesen

30.11.2022 19:55 Hartmann/Koß zur Nationalen Strategie gegen Antisemitismus
Besserer Schutz für Jüdinnen und Juden Sebastian Hartmann, innenpolitscher Sprecher;Simona Koß, zuständige Berichterstatterin: Heute wurde die von Nancy Faeser vorgelegte Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben (NASAS) vom Kabinett verabschiedet. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das ausdrücklich. „Allen zivilgesellschaftlichen und politischen Bemühungen zum Trotz nimmt der Antisemitismus in Deutschland zu. Insbesondere während der Coronapandemie haben antijüdische… Hartmann/Koß zur Nationalen Strategie gegen Antisemitismus weiterlesen

30.11.2022 19:44 Achim Post zu EU/Ungarn
Orban-Regierung muss jetzt dringend und deutlich nacharbeiten Im Streit über demokratische Standards will die EU-Kommission für Ungarn vorgesehene 13 Milliarden Euro vorerst nicht auszahlen. SPD-Fraktionsvize Achim Post sieht die Orban-Regierung jetzt in der Pflicht. „Es ist zu begrüßen, dass die EU-Kommission gegenüber der ungarischen Regierung konsequent bleibt. Voraussetzung für eine Entsperrung der EU-Gelder an Ungarn… Achim Post zu EU/Ungarn weiterlesen

Ein Service von websozis.info