Jusos fordern Jugendgemeinderäte kreisweit

Veröffentlicht am 17.03.2010 in Jusos in Aktion

Die Jusos kritisieren in ihrer aktuellen Debatte über "Kommunalpolitik - Attraktiv auch für junge Menschen" in aller Schärfe die Äußerungen der örtlichen Jungen Union; Zitat: "von Jugendgemeinderäten sei nichts zu halten". Diese Feststellung löst bei den Jusos nur Unverständnis hervor.

Der Kreisvorsitzende der Jusos, Sven Hassler, in einer Stellungnahme:
"Die Junge Union erhält ihre Direktiven ohnehin von oben, somit benötigt sie auch keinen Jugendgemeinderat. Jedoch haben auch junge Menschen das Bedürfnis, nicht nur über Politik zu reden, sondern diese auch aktiv mitbestimmen zu können. Diese aktive Integration in die Mitbestimmung in Form von Jugendgemeinderäten ist mehr als wichtig und bedarf breiter Unterstützung in Gesellschaft und Politik!"

Lena Wintergerst, stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungsozialisten, ergänzt: "Statistiken der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigen, dass in Gemeinden, die einen aktiven Jugendgemeinderat besitzen, mehr junge Menschen zur Wahl gehen und sich für Wahlen aufstellen lassen."

Die Jusos haben aus diesem Anlass vor einigen Wochen ein Arbeitsprogramm unter dem Titel "Junge Listen 2014" beschlossen. Ziel dieses Projekts ist die breite Aufstellung fähiger junger Leute bei den Kommunalwahlen 2014 auf der Liste der SPD.

Die Jusos fordern, dass im ganzen Landkreis die Gründung und Arbeit von Jugendgemeinderäten anzugehen und diesen Vertretungen die Verantwortung und notwendige Kompetenzen, die die Jugend betreffen, zu übertragen.

 
 

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Andreas Stoch, Vorsitzender der SPD-BW

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