RASSISMUS EFFEKTIV BEKÄMPFEN - KEINE STIMME DEN RECHTSEXTREMEN

Veröffentlicht am 17.09.2009 in Pressemitteilungen

Anlässlich der kommenden Wahlen haben die politischen Jugendverbände der Jusos einen Aufruf gegen Rechtsextremismus veröffentlicht:

"Seit 1990 gab es in Deutschland über 150 Todesopfer durch rechte Gewalt. Gleichzeitig haben rechtsextreme Parteien den Sprung in Landtage und viele Kommunalparlamente geschafft. Gerade als junge Generation, die von den Rechtsextremen massiv umworben wird, wollen wir uns Rechtsextremismus und Rassismus in jeder Form entgegenstellen. Parteien wie die NPD verfolgen eine Politik der Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit, die es durch Demonstrationen, Aktionen und mit einem engagierten Entgegentreten in den Parlamenten zu bekämpfen gilt,“ so das Credo der Jusos.

Deshalb fordern die Jusos des Kreisverbands Heidenheim in Vertretung ihres Kreisvorsitzenden Sven Hassler: „Wir wollen eine wirksame Antirassismusarbeit in Deutschland. Projekte und Initiativen gegen Rassismus sind oft nur zeitlich begrenzt finanziert und erhalten keine ausreichende Unterstützung seitens der Kommunen oder des Bundes. Wir fordern, dass Opferverbände von rechter Gewalt, Aussteigerprogramme aus der rechten Szene und präventive Projekte gegen Rassismus dauerhaft und strukturell gefördert werden. In den Schulen brauchen wir zudem eine starke zivilgesellschaftliche Kultur, die die SchülerInnen zu mehr Mitbestimmung im Schulalltag anleitet. Wir glauben, dass eine demokratische Schule ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Rechts ist."

Die Jusos werden wie in den letzten Jahren durch
Veranstaltungen dem Thema Rechtsradikalismus weiter große Aufmerksamkeit widmen.

 
 
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