Politikwechsel gefordert

Veröffentlicht am 22.11.2010 in Pressemitteilungen

Heidenheimer Jusos auf der DGB Demo in Stuttgart

Heidenheimer Jusos auf DGB-Kundgebung in Stuttgart

Eine größere Delegation des Heidenheimer Juso-Kreisverbands beteiligte sich am Samstag 13. November an einer Großdemonstration auf dem Stuttgarter Schlossplatz, zu der der Deutsche Gewerkschaftsbund aufgerufen hatte. Der Protest unter dem Motto "Deutschland in Schieflage" richtet sich gegen die Beeinflussung der schwarz-gelben Bundesregierung durch Wirtschaftsinteressen.

Von Rednern wie dem IG Metall-Bundesvorsitzenden und SPD-Mitglied Berthold Huber und dem Kabarettisten Christoph Sonntag wurde eine solidarische Wende der Politik gefordert, marktradikale Politikansätze wie die jüngst beschlossene Gesundheitsreform seien nicht minder ewiggestrig, als der Ausstieg aus dem Atomkonsens und müssten daher schleunigst durch eine zukunftsgewandte Politik der Chancengerechtigkeit ersetzt werden.

„Die momentan um sich greifende Entsolidarisierung der sozialen Sicherungssysteme von Rösler und Co ist nicht nur für jeden Sozialdemokraten, sondern für jeden, der sich selbst als Demokraten begreift, untragbar geworden. Darum stehen wir heute hier,“ meinte Michael Singer, Juso Kreissprecher. Gerade als Heidenheimer, also als Bewohner einer Region in direkter Nachbarschaft zu einem Atomkraftwerk, sei es notwendig, auf die zukünftigen Folgen der aktuellen rückwärtsgewandten Politik von schwarz-gelb nachdrücklichst hinzuweisen. Juso Kreissprecherin Lena Wintergerst fügte treffend hinzu: „Allein am heutige Tag sind bundesweit über 100.000 Menschen auf die Straße gegangen, davon 45.000 im Noch-CDU-Kernland Baden-Württemberg. Wann wacht die Landesregierung, wann die Bundesregierung endlich auf? Wann kapieren Merkel und Mappus endlich, dass der Souverän ihre Klientelpolitik komplett ablehnt? Diese Ignoranz mach mich nur noch traurig und wütend!“

 
 
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