Jugend als Opfer der Krise

Veröffentlicht am 29.08.2009 in Pressemitteilungen

Anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen DGB-Berichts zur Arbeitsmarktsituation erklärt der Kreisvorsitzende der Jusos, Sven Hassler auf einer Vorstandssitzung der Jusos:

"Die Untersuchung des DGBs hat klar bestätigt, dass es bisher die jungen Menschen sind, die unter der Krise besonders zu leiden haben. Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit von 16 Prozent bei den unter 24-Jährigen ist ein erschreckendes Signal. Die Politik, auch hier im Landkreis Heidenheim, ist jetzt gefordert, den jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und sie nicht zu den großen Verlierern dieser Krise werden zu lassen."
Der stellvertretende Juso Kreisvorsitzende Mathias Ostertag dazu: "Viele junge Menschen starten immer häufiger erst nach mehreren Praktika ins Berufsleben, anstatt direkt in einen Beruf einzusteigen. Ein Praktikum ist zum Lernen da. Wer eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen hat, befindet sich nicht mehr in einem Lernverhältnis und muss somit ordentlich beschäftigt werden."
"Ein maßgebliches Problem für viele Berufsanfänger stellt der Übergang von der Ausbildung zum Berufseinstieg dar. Ein Recht auf Übernahme nach der abgeschlossenen Berufsausbildung wäre ein wichtiger Schritt, um Jugendliche nicht sich selbst zu überlassen. Auch muss LeiharbeiterInnen derselbe Lohn wie Festangestellten gezahlt werden und befristete Arbeitsverhältnisse die Ausnahme und nicht die Regel bei Arbeitsverträgen sein," so der Kreisvorsitzende der Jusos, Sven Hassler weiter. Die Jusos des Kreisverbands fordern einen richtigen Berufseinstieg für alle jungen Menschen! Deshalb werden sich die Jusos in den nächsten Monaten gezielt vor Ort in den Betrieben weiter zu dem Thema engagieren.

 
 
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