„Kreis Heidenheim tut viel zu wenig für die eigene Jugend!“

Veröffentlicht am 31.07.2011 in Pressemitteilungen
SPD-Nachwuchs spricht sich für finanzielle und personelle Unterstützung des Kreisjugendrings aus

Der Juso-Kreisverband fordert Kreistag und Landrat dazu auf, dem Kreisjugendring eine Vollzeitarbeitskraft zu gewähren und ihn finanziell angemessen zu unterstützen. Das dafür nötige Konzept solle die Kreisverwaltung im Einvernehmen mit dem Kreisjugendring entwickeln.
Die bisherige Förderung des Kreisjugendrings durch den Landkreis Heidenheim sei nach Ansicht des Juso-Kreisverbands geradezu beschämend: „Der Kreis Heidenheim tut viel zu wenig für die eigene Jugend,“ so Michael Singer, Sprecher des Juso-Kreisvorstands, „doch gerade unser Landkreis, den der demographische Wandel Studien zufolge vor größte Herausforderungen stellen wird, wäre eine funktionierende Jugendförderung bitter nötig. Kreisverwaltung und Kreistag müssen endlich begreifen, dass Gelder für den Kreisjugendring keine bloßen Ausgaben sind, sondern Zukunftsinvestitionen! Landrat Mader hat oft angekündigt, dass er sich eine bessere Förderung durchaus vorstellen könne – jetzt wollen wir, dass diesen Worten auch Taten folgen!“

Der Vergleich mit der Nachbarstadt Aalen lohne sich nach Ansichten der Kreisjusos: Dort habe man 70.000 Euro jährlich für die Förderung übrig, mit der man problemlos eine eigene Arbeitskraft unterhalten könne und gleichzeitig genug Geld für Projektarbeit übrig habe. Es handle sich dabei wohlgemerkt um den Stadtjugendring, nicht um den Kreisjugendring. „Dass sich die momentane Arbeit des Kreisjugendrings als schleppend herausstellt liegt doch nicht daran, dass es im Kreis Heidenheim keine engagierten Jugendlichen gibt und in Aalen schon,“ so Vera Fleißner, Schülerin und Vorstandsmitglied der Jusos , „sondern daran, dass er Aufgaben erfüllen solle, die von rein ehrenamtlichen Mitarbeitern ohne jegliche finanzielle und personelle Unterstützung schlichtweg nicht erfüllt werden können. Ich habe Respekt vor jedem, der in diesem Kreisjugendring mitarbeitet – mir wäre das auf Dauer zu frustrierend.“
 
 
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